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Historie

 Was hat das Indianertreffen eigentlich mit Indianern zu tun?

 

Ist es nicht so, dass sich einige unter euch fragen, was das Indianertreffen eigentlich mit Indianern zu tun hat! Im folgenden Abschnitt möchten wir dieser Frage auf den Grund gehen.

Das heutige Indianertreffen hat mittlerweile eine sehr alte Tradition. Wir blicken auf eine lange Festgeschichte zurück.

Der Grundstein wurde im Sommer 1979 gesetzt. In diesem Jahr kam Josef Junk Junior zu dem Entschluss, das erste Indianertreffen zu organisieren. Damals hatte er lediglich die Absicht, alle seine Freunde und Bekannte die im Kindesalter mit ihm zusammen gespielt und Zeit verbracht hatten, zu einer Feier einzuladen, um auf die gemeinsame Zeit zurück zublicken. Josef Junior verbrachte seine Freizeit vorrangig auf einem Baumgrundstück in Kenn, dem „Bungert“, wo er mit vielen Freunden zusammen regelmäßig Cowboy und Indianer gespielt hat. So kam es auch das der Großteil der Besucher des ersten Treffens aus eben diesen Freunden „den Bungerthautzen“ bestand. Mit ca. 20 Freunden und Bekannten wurde damals bei Bier und Gegrilltem ausgiebig an der „Kundelspitz“, ein Flurgrundstück an der Mosel Nähe Ehrangerbrücke, gefeiert. Sie machten es sich am Lagerfeuer gemütlich, redeten eifrig über vergangene Zeiten und hörten Musik aus dem Autoradio. Da dieses Treffen so gut bei allen Besuchern angekommen war, beschloss man, dieses Zusammenkommen jährlich unter dem Namen Indianertreffen zu wiederholen. 

 

 

Mit den Jahren wurde das Indianertreffen immer größer und beliebter. Auch im Bekanntenkreis fand es immer mehr Einklang und führte dazu, dass man sich Anfang der 80er Jahre dazu entschloss die Örtlichkeit von der Kundelspitz zum heutigen Veranstaltungsort „aom Redich“ zu verlagern. Hier baute man dann auch die erste feststehende Theke mit Überdachung. Aufgrund der von Jahr zu Jahr wachsenden Beliebtheit und der damit verbundenen Präsenz in der Öffentlichkeit musste man einen Weg finden, um den Regeln und Gesetzen, die mit solch einer Veranstaltung einhergehen, gerecht zu werden. Folglich beschlossen die Bungerthautzen den Verein „Grillfreunde Bungert e.V. zu gründen. Dies schaffte nun neuen Freiraum, um das Verkaufsangebot durch Viez und selbstgemachte Spieße zu erweitern.

 

Die euch heute noch sehr bekannten Spieße, wurden anfangs auf Schiefersteinen gebraten. Der daraus entstandene einzigartige Geschmack machte die Spieße schnell zu einer der Attraktionen des Indianertreffens und lockt bis heute noch eine Vielzahl an Besuchern jedes Jahr am letzten Juli Wochenende nach Kenn.

 

Anfang der 90er Jahre erfreute sich das Fest einer immer größeren Beliebtheit, so dass der ursprüngliche Thekenbereich für die so zahlreich erscheinenden Besucher zu klein wurde. Man war gezwungen auf diesen stetig ansteigenden Andrang durch eine erweiterte Verkaufstheke und einen großzügiger gestalteten Arbeitsbereich hinter der Theke zu reagieren. Um den traditionellen Ursprung nicht aus den Augen zu verlieren, wurde neben dem jährlich aufgebauten Tipi-Zelt zusätzlich ein feststehender Marterpfahl errichtet.

 Seit je her begeistert das Indianertreffen eine Vielzahl von Besuchern. Es gab im Laufe der Jahre nur noch kleinere Veränderungen im Auftreten des Indianertreffens. Die meisten Änderungen basierten nur noch auf Renovierungsarbeiten, die dazu genutzt wurden, um uns den Arbeitsauflauf um einiges zu erleichtern.

Wir, die Grillfreunde Bungert e.V. als Gastgeber des Indianertreffens Kenn, sind sehr an unserem historischen Ursprung interessiert und werden euch auch in den kommenden Jahren das Indianertreffen im altbekannten traditionellen Rahmen präsentieren.

 

Zum Schluss gilt unser Dank,

 der Gemeinde Kenn, die all die Jahre hinter uns stand, allen Helfern und Befürwortern sowie ganz besonders unserem Vereinsmitglied Thomas Schneider, der den Festplatz in all den Jahren so unkompliziert zur Verfügung gestellt hat.

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